Cocoon Club in Frankfurtr/Main Fechenheim - am frühen Mai 2005 Morgen nach der Party :)
Cocoon Club in Frankfurtr/Main Fechenheim - am frühen Mai 2005 Morgen nach der Party :)

Techno: Cocoon Club

(23.11.2013)

7 Jahre nach der Schließung vom Omen definiert Sven Väth die Clubkultur neu

Die wichtigsten Informationen :

Wo ? U.F.O. Loftgebäude, Carl-Benz-Str. - Ecke Adam-Opel-Straße, im Industriegebiet von Frankfurt - Fechenheim. Mehr Infos zum Gebäude (NICHT zum Club) unter www.ufo-frankfurt.de

Infos zum Club und Restaurant gibt es unter www.cocoonclub.net

Ende letzten Jahres verdichteten sich die Gerüchte, daß Sven Väth 6 Jahre nach der Schließung vom legendären Omen wieder einen eigenen Club eröffnen wird. Seit seinen letzten Gig im Dezember 2003 im U60311 in Frankfurt wartete die Stadt auf den neuen Club, um ihn endlich wieder live zu sehen. Erste Booking Informationen auf den Websites seiner Kollegen wie Richie Hawtin und Paul van Dyk deuteten auf einen Start im April 2004 hin. Ein ehrgeiziger Plan, der leider nicht eingehalten werden konnte. Das Warten hat sich gelohnt ...

Immer mehr Details gelangten in die Öffentlichkeit. Mehrere Visionäre planten und setzen ein neues Konzept um. In einen außergewöhnlichen Gebäude im Industriegebiet Fechenheim am Frankfurter Stadtrand (erste Bilder sowie die Konzeption unter http://www.ufo-frankfurt.de ) entsteht eine neue Definition von Clubkultur, die nicht nur die 18jährigen anderer Frankfurter Clubs ansprechen soll. *Der Club wird alle Sinne ansprechen : Hören und Sehen, die Geschmacksnerven, das Raumgefühl.* sagt Sven Väth im Interview der Zeitschrift Max (Juni 2004). *Der Club soll Droge sein, süchtig machen nach mehr.*

Member Lounge, 3-Sterne-Koch und Liegerestarant sorgen für Erlebnisse, die mehr als ein normaler Clubabend sein sollen, wenn Residents wie Richie Hawtin, Miss Kittin und DJ Hell auflegen. Der DJ schwebt in einer Kanzel direkt über der Tanzfläche (an dieser Stelle würde ich gerne eins der Computersimulationen einfügen, die im Netz kursieren). *Mach mal härter!*, *Was läuft g'rad ?* wird so niemand mehr den rockenden Kollegen zurufen können. Um die Tanzfläche herum befinden sich 13 Cocoon und Kapseln, in die man sich zurückziehen kann und trotzdem mitten drin ist. Nach Ideen von Sven Väth wurde das Konzept von den Innenarchitekten von 3deluxe aus Wiesbaden umgesetzt. Alleine für die Musikanlage wurden mehr als 700.000 Euro investiert. Viel Geld, daß zusammen mit 2 weiteren Partnern aufgebracht wurde (darunter der ehemalige Omen Betreiber Matthias Martinsohn).

Sven Väth wird 2 mal monatlich im Cocoon Club Freitags auflegen (alte Omen Tradition *g*). Er wird zusätzlich einen Gast-DJ oder Live-Act mitbringen. Geplant ist, daß er seine sonstigen Gigs in Deutschland immer mehr reduziert, um im Cocoon Club als Host präsent zu sein. Neben den bekannten DJs wird auch der Nachwuchs gefördert. Freitags wird Dorian Paic, Samstags C-Rock Resident in der Micro Bar. Der Samstag wird von Toni Rios gehostet. Auch spezielle Events aus den Bereichen Progressive und Ambient werden angeboten. Ein Samstag im Monat wird sich an die Gay Community richten.

Mit Eintrittspreisen von 12 - 20 Euro sowie günstigen Getränkepreisen (z.B. 2.50 Euro für ein Bier) soll der Club-Abend weiterhin bezahlbar bleiben. Unter der Woche ist der Eintritt frei. Falls 2000 Raver vor der Tür stehen sollten, wird es trotz der 2665 qm, die sich auf den großen Techno-Floor, das Clubrestaurant Micro und das Bed-Restaurant Silk verteilen, einfach zu eng. *Der Club muß atmen können.* Dann wird eine Selektion an der Tür nicht zu vermeiden sein. Wegen Sneakers soll allerdings keiner nach Hause geschickt werden. Mit den Gesamtkunstwerk sollen allerdings gezielt die Gäste angesprochen werden, die mit Sven zusammen alt geworden sind (siehe der Autor des Artikels *g*), die vor der gepflegten Abfahrt nach entspannt loungen oder lecker essen gehen wollen.

Am 16. und 17. Juli 2004 öffnete der Club erstmals seine Türen. Einlaß wurde nur den beneidenswerten Leuten auf der Gästeliste gewährt. Am darauf folgenden Freitag (23.07.2004) konnten erstmals die normalsterblichen Gäste den Club besuchen.

Wir sehen uns dort ...

Quellen : Groove #88 (Juni/Juli 2004) sowie Max (Juni 2004)




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